| 1526 | Beschaffung von Ledereimern und einer Vorrichtung zum Aufängen derselben am Rathaus. Gefüllt wurden sie an Brunnen, mit Pumpen oder aus Fässern. |
| 12. Mai 1738 | Ankauf einer Spritze für 87 Reichstaler. (Die Spritze ist eine in drei Teile zerlegbare, kupferne Schlangenpumpe) |
| Dezember 1752 | Erste offizielle Brandschau, u. a. durch den Bürgermeister und den Probst, in Meppen. |
| 28. April 1755 | Der erste Kaminfeger wird in Meppen eingestellt. |
| 15. April 1768 | Durch den Fürstbischof Maximilian Friedrich wird eine staatliche Brandversicherungsgesellschaft mit einem Versicherungszwang für alle Gebäude eingerichtet. |
| April 1769 | Einrichtung einer Pflichtfeuerwehr und Erstellung einer Brandordnung: - Verteilung der angeschafften Noteimer (Löscheimer) an einige Bürger durch den Rat. - Unterbringung der "Brandgeräte" im Pumpenhaus in der Burg. - Anschaffung von: drei Spritzen und den dazugehörigen ledernen Schlangen 37 Eimern fünf Haken drei Brandleitern - Die Führer der drei aus jeweils zehn Mann bestehenden Spritzenmannschaften wurden Brandmeister genannt. - Belohnt wurde die Mannschaft mit "1 Tonne Bier". Als Anreiz gab es für die erste Pumpe 1 Reichstaler, für die zweite Pumpe 1/2 Reichstaler - Der Lohn wurde geteilt - Die Männer der Mannschaft 1 wohnten in der Gymnasialstraße, am Domhof und in der Kirchstraße. |
| 26. März 1784 | Anschaffung von drei Laternen zur Ausleuchtung der Einsatzstellen. Für sie mussten immer frische Kerzen vorhanden sein. |
| 03. Januar 1795 | Erste Feuerordnung für die Stadt Meppen. Sie bestand aus elf Abschnitten |
| 1811 | Der Stadtrat wird durch die französische Besatzungsmacht beauftragt, den Bestand sowie den Zustand der Löschgeräte zu überprüfen Ergebnis: - drei Spritzen - 60 Noteimer - zwei Leitern - sieben Haken |
| 19. Dezember 1816 | Anschaffung von: - einer neuen Spritze - 12 Brandeimern - 12 Feuerhaken - acht Leitern - einer kleinen Handspritze - acht Laternen Außerdem musste jeder Bürger auf eigene Kosten einen Feuereimer beschaffen. Damals hatten die Spritzen noch keine Räder, sie mussten auf Wagen transportiert werden. |
| seit 1830 | Einführung von zwei "Feuerschauern", die Brandschauen durchführten. |
| 20. September 1884 | Feuersbrunst in der Meppener Altstadt am Markt - acht Häuser wurden Opfer der Flammen |
| 01. Mai 1885 | 80 Männer versammeln sich im Meppener Rathaus, um die Freiwillige Feuerwehr Meppen zu Gründen; nachdem sich eine Anzeige in den Zeitungen der Stadt für eine Gründung einsetzte. |
| 26. August 1886 | Nachdem in den Vormonaten eine Satzung ausgearbeitet und von der Regierung in Osnabrück genehmigt wurde, verplichten sich 60 Männer zur Mitgliedschaft. Es wird ein 1. Trompeter und ein 1. Trommler eingeführt. |
| 13. September 1886 | 15 weitere Männer treten der Freiwilligen Feuerwehr bei. |
| 26. September 1886 | 1. Generalversammlung Carl Eichler wird zum Obersten Feuerwehrhauptmann gewählt. Die zwei Kompaniechefs (Hauptleute) werden seine Stellvertreter. Die Pflichtfeuerwehr besteht weiterhin. |
| April 1887 | Das Hotel "Warren" wird das Vereislokal. Übungstag war jeder dritte Sonntag im Monat. |
| 1888 | Gründung des Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr Meppen. |
| 17. Januar 1892 | Bildung einer Sanitätskolonne. |
| ca. 1899 | Meppen wird "Vorort" (Sitz) des neu geschaffenen Ems - Hase - Vechte - Feuerwehrverbandes. |
| 08. Juni 1902 | Der dritte Verbandstag diese Verbandes findet in Meppen Esterfeld statt. Anwesende Feuerwehren: Meppen, Haren, Haselünne, Lingen, Emsbüren, Slazbergen, Werlte sowie Delegierte aus Osnabrück Auf dieser Veranstaltung wurde neben einer neuen Saug- und Druckspritze und einer neuen 14m Magirus - Leiter (für 1200 Reichsmark) auch das von der Stadt zur Verfügung gestellt Spritzenhaus am Püntkers Patt erstmals vorgestellt. |
| 1902 | Anschaffung von Abzeichen für die Hauptleute und Wehrmänner (Kosten: 73 Mark). |
| 1904 / 1906 | In dieser Zeit sind folgende Trupps zum Löschen und Retten bereit: - die Mannschaften des Kruppschen Schießplatzes - die Mannschaft der Eisenbahner - die Schüler des Gymnasiums - die Freiwillige Feuerwehr - die Pflichtfeuerwehr nach dem Gesetz von 1904 |
| 23. Oktober 1910 | Neben der Pflicht- und Freiwilligen Feuerwehr wurde durch H. Kevelaer mit folgender Begründung eine Privatfeuerwehr gegründet: "die Feuerwehr liegt arg danieder und eine Aussicht auf Besserung ist vorläufig nicht einzusehen." Sie hoffen deshalb durch die Gründung auf eine Besserung und haben es "sich zur Pflicht gemacht, sich durch militärische Disziplin soweit auszubilden, dass sie bei Bränden sowie auch bei Unglücksfällen ... schnell und in zweckmäßiger Weise Hülfe leisten" können. Die private Feuerwehr geht dann aber nach einem ausgehandelten Kompromiss am 12. Februar 1911 in der Freiwilligen Feuerwehr Meppen auf. |
| 1911 | 25 Jahre Freiwillige Feuerwehr Meppen Die Hauptleute seit 1886 sind: Carl Eichler, Franz Kirchhoff, Dr. Kaulen, Aug. Többe, L. Ruhrmann, H. Fröhlich, H. Mersmeyer, H. Kevelaer bis 1939 |
| August 1912 | Die Freiwillige Feuerwehr hat: - 96 Mitglieder - drei Spritzen - eine Magirus - Leiter - einen "Rettungswagen" |
| 1914 - 1918 | Die Arbeit der Feuerwehr wurde durch den Krieg weitgehend erschwert, sie war aber stets in voller Einsatzbereitschaft. |
| 11. März 1917 | Generalversammlung im Gesellenhaus: Sechs Mitglieder werden wegen Interessenlosigkeit entlassen; drei gehen freiwillig. Die Stärke beträgt 40 Mann, da 29 Männer Soldaten sind werden sie durch Schüler der landwirtschaftlichen Winterschule aufgestockt. Die Pflichtfeuerwehr wird nun gar nicht mehr erwähnt. |
| 1926 | Errichtung eines Schlauchtrockenturms durch die Stadt. |
| 1933 | Anschaffung der ersten Motorpumpe (Tragkraftspritze TS4). Einführung der Schläuche nach Norm. |
| 1935 | Anschaffung neuer, funktionsgerechter, persönlicher Ausrüstung für die gesamte Wehr. Bildung des Löschverbandes mit den Gemeinden: Meppen, Vormeppen, Borken und Schwefingen. In den folgenden Jahren kamen noch die Gemeinden Rühle, Kl. und Gr. Fullen, Versen, Hemsen, Holthausen, Hüntel, Bokeloh, Helte und Teglingen dazu. |
| 1938 | Anschaffung des ersten Fahrzeuges der Marke "Miele" - mit Vorbaupumpe, Staffelbesatzung und besagter TS sowie feuerwehrtechnischer Beladung. |
| 1939 | Stadtbrandmeister: Hermann Bartels Einführung der Schülerfeuerwehr |
| 1942 | Indienststellung eines LF 15, hauptsächlich durch die Unterstützung von Herzog Arenberg und der Fa. Krupp (Kosten: 21.000 Mark) |
| 1944 - 1945 | Einführung einer Frauenriege |
| 1945 | Rettung vor dem Verlust der Feuerwehrfahrzeuge durch einige beherzte Feuerwehrmänner, indem sie diese im Wald und bei einem Bauern unter dem Heu verbargen.
Kuriosium nach den Kriegswirren: Die britische Militärregierung ordnet die Einrichtung einer Berufsfeuerwehr an (wahrscheinlich weil die Briten in ihrer Heimat keine andere Form der Feuerwehr als die der BF kannten). Die kleine Mannschaft der hauptberuflichen Feuerwehr wurde in der alten Jugendherberge am Püntkers Patt untergebracht. Mit der BF begann auch der erste organisierte Krankentransport durch die Berufsfeuerwehr, in dem ihr zwangsweise zwei private Krankenwagen "übereignet" wurden. Doch auf Grund der enormen Kosten für die Stadt gab es die BF - Meppen nur für kurze Zeit. Der Krankentrasport wurde aber noch über 13 Jahre bis zum Jahr 1958 beibehalten und ging dann auf das DRK über. Brandmeister: Viktor Rhode |
| 1947 | Durchführung des dringend notwendigen Umbaus des Feuerwehrhauses |
| 1948 | Brandmeister: Wilhelm Marschand |
| September 1949 | Franz Hornung sen. wird zum Leiter der Feuerwehr gewählt |
| März 1950 | Franz Hornung wird durch den Stadtrat zum Stadtbrandmeister ernannt und bleibt bis zum 36. Dienstjahr durch Wiederwahl in diesem Amt. |
| 1954 | Ein altes Löschfahrzeug wird in Eigenbau zu einem Tanklöschfahrzeug umgebaut. |
| 1960 | Beschaffung eines neuen LF 8 TS (Opel Blitz). Anschaffung eines neuen TLF 16 T nach einem Unfall des alten Eigenbau - TLF. |
| 1962 | Anschaffung eines LF 16 |
| 1968 | Anschaffung eines ELW, Ölschadenanhängers und eines Motorschlauchbootes auf einem Anhänger. |
| 1970 / 1971 | Anschaffung eines TSF Umbau des LF 8 zum GW |
| Oktober 1971 | Einzug in das neue Feuerwehrhaus - An der Feuerwache 1. Es beherbergt auch die FTZ Meppen. |
| 1973 | Ein zweites TLF 16 wird angeschafft. |
| 1974 | Auflösung des Feuerlöschverbandes auf Grund der Gebietsreform (Eingemeindung). Anschaffung einer Drehleiter DLK - 30. Aufstellung einer Jugendfeuerwehr. |
| 1975 | Einführung der Funkalarmierung. |
| 1977 | Anschaffung eines neuen TLF 16; das alte TLF 16 T geht als Geschenk nach Peru. |
| 1978 | Anschaffung eines neuen ELW. Aufstellung einer Tauchergruppe. |
| 1979 | Ausschließlich nur noch "stille" Alarmierung. Anschaffung eines neuen GW. |
| 1980 | Ersatzbeschaffung des LF 16. |
| 1985 | Indienststellung des GW für Atemschutz und Wasserrettung. Die Beschaffung wurde durch den Landkreis durchgeführt. Bestückung und Betreuung durch die Freiwillige Feuerwehr Meppen. Indienststellung eines neuen TSF. |
| Januar 1988 | Fritz Völker wird zum Stadtbrandmeister gewählt. |
| 01. Oktober 1999 | Nach der Genehmigung durch den Kreisbrandmeister Rudi Holt wird der 3. Zug aufgestellt. |